Manche Yachten werden gebaut, zu Wasser gelassen und beginnen ihr Leben auf See.
Und dann gibt es Schiffe wie Ursus.
Ihre Geschichte handelt nicht nur von Stahl, Maschinen und Design. Sie handelt von einer Vision, die beinahe an der Realität zerbrochen wäre. Von technischen Rückschlägen, falschen Entscheidungen und einem Moment, in dem eine Yacht praktisch ihre Bestimmung verlor. Vor allem aber handelt sie von Menschen, die sich weigerten, diese Geschichte mit einem Scheitern enden zu lassen.Die Geschichte beginnt am 11. August 2013.
An diesem Tag wurde in den Niederlanden der Kiel einer neuen Explorer-Yacht gelegt. Unter der Bezeichnung Bandido 80 sollte auf der ACICO-Werft in Enkhuizen eine außergewöhnliche Yacht entstehen: rund 24 Meter lang, mit einem für dieses Projekt ungewöhnlichen diesel-elektrischen Azipod-Antrieb. Es war der Anfang eines Traums. Doch schon bald wurde aus diesem Traum ein Projekt, das seine Eigentümer über viele Jahre begleiten sollte.
Der erste Warnschuss
Als die Yacht schließlich ins Wasser kam, zeigte sich etwas, das sich auf keiner Hochglanzvisualisierung verbergen ließ: Ursus lag deutlich zu tief auf dem Bug. Noch problematischer wurde es bei den ersten Probefahrten. Das Schiff ließ sich nicht zuverlässig auf Kurs halten. Man begann gegenzusteuern - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Bug wurde verändert. Am Heck wurden zusätzliche Finnen angeschweißt. Bleiballast wurde innerhalb des Schiffes immer wieder verlagert und zeitweise sogar der Kiel mit Blei gefüllt. Doch jede Maßnahme brachte neues Gewicht mit sich, ohne das grundlegende Problem wirklich zu beseitigen. Für die Eigentümer muss es ein ernüchternder Anblick gewesen sein: Eine Yacht, die eigentlich fertig sein sollte, wurde wieder aus dem Wasser gehoben. An einem bereits lackierten Rumpf wurde erneut geschweißt. Und trotzdem blieb die erhoffte Verbesserung aus.
Dann kam der nächste Schlag.
Die ursprüngliche Werft wurde insolvent. Was zurückblieb, war eine Yacht, die weder technisch vollständig fertiggestellt war noch die ursprünglich erwartete Leistung erreichte. Schließlich übernahm die Balk Shipyard in Urk die Aufgabe, Ursus weiterzubauen und zumindest die noch offenen Arbeiten abzuschließen. Damals konnte noch niemand ahnen, welche Bedeutung diese Werft Jahre später für das zweite Leben der Ursus haben würde.
Ein Schiff voller Kompromisse
Ursus besaß außergewöhnliche Ideen. Doch einige davon funktionierten auf See weit weniger überzeugend als auf dem Papier. Das Ankermanöver war dafür ein gutes Beispiel. Der Anker befand sich hinter einer Klappe im Bug. Beim Ausfahren sollte er zunächst am Steven entlang und anschließend ins Meer fallen. Schon beim ersten Einsatz in rauer See wurde die Klappe abgerissen.
Auch die Garage vor der Brücke war ungewöhnlich konstruiert: Jet-Ski unten, Tender darüber - und der dazugehörige Kran ebenfalls weit vorne, obwohl das Schiff ohnehin bereits zu viel Gewicht am Bug trug. Selbst der Beach Club brachte seine eigenen Probleme mit. Seine große Plattform lag nur ungefähr zwanzig Zentimeter über der Wasserlinie. Vor Anker konnten Wellen mit erheblicher Kraft von unten gegen die Fläche schlagen. Es war eine Lektion, die sich durch die gesamte Geschichte der ersten Ursus ziehen sollte:
Gutes Design muss nicht nur gut aussehen. Es muss auf See funktionieren.
2018 - der Blick hinter die Kulissen
2018 begann eine neue Phase.
Zu diesem Zeitpunkt lag Ursus bei Balk in Urk. Nun zeigte sich, dass die Schwierigkeiten längst nicht mehr nur den Rumpf betrafen. Elektrik und Elektronik, Klimaanlage, Beleuchtung, Navigation, Stabilisatoren, Gangway und schließlich auch der Antrieb waren betroffen. Die Analyse der elektronischen Systeme brachte grundlegende Fehler ans Licht - von fehlenden Abschlusswiderständen über falsch eingesetzte Protokollwandler bis hin zu fehlerhaften Baudraten. Besonders kritisch war der Antrieb.
Ursus verfügte über eine komplexe, projektspezifische Azipod-Lösung, bei der Komponenten verschiedener Hersteller miteinander kombiniert worden waren. Gerade eine solche Architektur verlangt jedoch eine übergeordnete technische Koordination: Jemand muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass aus vielen einzelnen funktionierenden Komponenten am Ende ein funktionierendes Gesamtsystem entsteht. Genau hier lag eines der grundlegenden Risiken des Projekts.
Nach weiteren Änderungen am Rumpf folgten erneut Probefahrten auf dem IJsselmeer. Das Ergebnis war ernüchternd.
Acht Knoten.
Erwartet worden waren etwa zwölf.
Immerhin lief Ursus nun geradeaus. Doch im Heckbereich trat ein auffälliges Geräusch auf. Schließlich bestätigte sich der Verdacht: Kavitation an den Propellern. Als Reaktion darauf wurden die Azipods um 180 Grad gedreht und von einer Push- auf eine Pull-Konfiguration umgebaut. Dafür waren neue Propeller sowie Änderungen an Software, Autopilot und Dynamic-Positioning-System notwendig. Noch wusste niemand, dass der schwierigste Moment der Geschichte erst bevorstand.
Mallorca - endlich angekommen
Im Mai 2019, fast sechs Jahre nach der Kiellegung, erreichte Ursus endlich Mallorca. Nach ACICO, Balk, langen Verzögerungen und Liegezeiten in Bremerhaven wurde sie per Transportschiff nach Alcúdia gebracht und anschließend zum Club de Mar verholt. Zum ersten Mal lag sie dort, wo sie eigentlich längst hätte sein sollen.
Es war ein Moment der Erleichterung.
Die Yacht war technisch noch immer nicht auf dem Niveau, das man sich ursprünglich vorgestellt hatte. Doch nach all den Jahren überwog zunächst etwas anderes: Sie war endlich da.
Die Eigentümer unternahmen einen Wochenendausflug nach Ibiza. Es sollte die Belohnung für sechs Jahre Geduld werden. Es wurde die erste und einzige richtige Reise der Ursus in dieser Form.
Wieder erreichte sie kaum mehr als acht Knoten. Bei achterlicher See verhielt sich das Heck ungewöhnlich. Dann schlug plötzlich einer der Azipods um ungefähr 45 Grad aus. Ursus kehrte sicher in den Hafen zurück.
Doch das Vertrauen in das Schiff war erschüttert.
Zwei Minuten, die alles veränderten
Im Dezember 2019, zu diesem Zeitpunkt war ich bereits aktiviert, sollte Ursus für normale Werftarbeiten nach Barcelona gebracht werden. Wir waren drei Mann an Bord. Die Route führte von Palma über Andratx und anschließend zwischen Sant Elm und Dragonera hinaus in Richtung Barcelona.
Dann kamen die Alarme.
- Temperaturwarnung am Backbord-Azipod.
- Temperaturwarnung am Steuerbord-Azipod.
- Wassereinbruch am Backbord-Azipod.
- Wassereinbruch am Steuerbord-Azipod.
Innerhalb kürzester Zeit Totalausfall der Antriebsablage.
Mit Hilfe des Bugstrahlruders gelang es der Crew, Ursus einigermaßen in Position zu halten. Schließlich konnte ein Pod wieder aktiviert werden. Die Yacht drehte um und schleppte sich mit ungefähr fünf Knoten zurück nach Palma, wo eine Notauskranung organisiert wurde. Doch das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe zeigte sich erst an Land. Beide Azipods waren voller Wasser. Sie waren praktisch ein Totalschaden.
Garantieansprüche bestanden nicht mehr, die ursprüngliche Werft existierte nicht mehr, und die Versicherung übernahm nach der Darstellung im Dokument die Kosten nicht. Gleichzeitig blieb das alte Problem bestehen: Der Rumpf erlaubte nur eine Geschwindigkeit von ungefähr acht Knoten.
Nach sechs Jahren stand Ursus wieder an Land. Ohne funktionierenden Hauptantrieb. Mit einem Rumpf, dessen Leistungsfähigkeit weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückblieb. Es war der Moment, an dem man hätte aufgeben können.
Aus dem Ende wird ein Anfang
Dann kam COVID.
So schwierig diese Zeit in jeder anderen Hinsicht war - für Ursus brachte der Stillstand etwas, das dringend gebraucht wurde: Zeit.Und Zeit für eine grundsätzliche Frage:
- Zeit zum Analysieren.
- Zeit zum Planen.
Reparieren wir dieses Schiff noch einmal - oder denken wir es vollkommen neu?
Bereits zuvor hatte iYacht unter dem Naval Architect Udo A. Hafner Konzepte für eine Verlängerung der Ursus entwickelt. Nach der Katastrophe von 2019 wurde zunehmend klar, dass eine grundlegende Veränderung die nachhaltigste Lösung sein könnte. Die defekten Pods wurden entfernt. Ihr Schrottwert lag laut Dokument unter 2.000 Euro. Nach rund sechs Monaten in STP Mallorca wurde Ursus nach Barcelona geschleppt. Dort sollte ursprünglich auch der große Umbau stattfinden. Schließlich fiel jedoch eine Entscheidung, die sich als entscheidend erweisen sollte:Ursus würde zurück nach Urk gehen. Zur Balk Shipyard.
Im Dezember 2022 traf sie dort ein:Bei fünf Grad in der Kabine.
- Mitten in der Nacht.
- Ohne Generator.
- Ohne Heizung.
Es war kein glamouröser Beginn.
Aber es war der Beginn ihres zweiten Lebens.
Die Geburt von Ursus 2
Zunächst wusste niemand genau, wie weit der Umbau gehen würde. Dokumentationen aus der Vergangenheit fehlten oder waren unvollständig. Zeichnungen, Fotos und 3D-Daten mussten gesammelt, geprüft und neu strukturiert werden. Lieferanten wurden gesucht und technische Möglichkeiten untersucht. Dann kam die Präsentation, die alles veränderte.
Die bisherigen Konzepte hatten vor allem eine Verlängerung des Hecks vorgesehen. Doch nun entstand eine radikalere Idee:
Warum nur das Heck verlängern? Warum nicht auch den Bug? Zum ersten Mal erschien auf den Entwürfen das Schiff, das später Ursus 2 werden sollte. Vier Varianten standen schließlich zur Wahl. Der Eigentümer entschied sich für Design Nummer 4.
Doch selbst damit war die Vision noch nicht abgeschlossen. Salon und Sonnendeck sollten zusätzlich um einen weiteren Meter verlängert werden. Aus einem Refit war endgültig ein fundamentaler Neuaufbau geworden.
Der Punkt ohne Rückkehr
Am 17. Juli 2023 kam der Tag, an dem aus Plänen Realität wurde. Die Maschinen rückten an. Ursus wurde auseinandergeschnitten.
Stahl traf auf Stahl. Funken flogen. Teile eines Schiffes, das über Jahre gepflegt und bewohnt worden war, wurden herausgetrennt. Es war der Moment, in dem jeder im Projekt wusste: Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
Zusätzliche Spezialisten wurden hinzugezogen. Neue Rumpfsektionen entstanden. Im Februar 2024 wurden die Segmente geliefert - und passten mit bemerkenswerter Präzision an den vorhandenen Rumpf. Dieses Mal sollte möglichst wenig dem Zufall überlassen werden. Die Arbeiten am Rumpf wurden freiwillig unter Aufsicht von Lloyd`s Register durchgeführt. Produktionsschritte wurden dokumentiert, kritische Verbindungen geprüft und die Arbeiten regelmäßig kontrolliert. Auch technisch entstand ein weitgehend neues Schiff.
Antrieb, Elektrik, Navigation, Kommunikation, Netzwerk, überwachung, Beleuchtung, Stabilisatoren, Gangway, Brücke und Flybridge wurden neu geplant oder umfassend verändert. Dabei zeigte sich immer wieder, warum ein Refit dieser Größenordnung kaum vollständig vorausplanbar ist. Hinter einer Verkleidung taucht eine Konstruktion auf, die niemand erwartet hat. Eine kleine änderung zieht plötzlich fünf weitere nach sich. Lieferzeiten verändern sich. Materialien werden knapp. Preise steigen. Ursus 2 entstand deshalb nicht einfach nach einem Plan. Sie entstand durch ständiges Planen, Prüfen, Entscheiden und Neuentscheiden.
Und welche Farbe hat ein Neuanfang?
Irgendwann war der Stahl wieder zusammengefügt. Dreißig Meter Rumpf mussten gespachtelt, geschliffen und auf eine Lackierung vorbereitet werden, deren Oberfläche später nahezu spiegelglatt wirken sollte. Dann stellte sich eine ganz andere Frage:
Wie sollte dieses neue Schiff aussehen? Mulder Design präsentierte verschiedene Farbvarianten. Der Eigentümer nahm sich Zeit. Vierzehn Tage später fiel die Entscheidung:Je nach Licht verändert der Rumpf seine Wirkung - von Silber-Grau über Gold bis zu einem warmen Kupferton. Aus der alten Ursus war sichtbar etwas Neues geworden.
- Rumpf: Batumi Gold Metallic.
- Aufbauten: Weiß.
- Seitenelemente: Mattschwarz.
9. Januar 2025
Dann kam der Morgen, auf den so viele Menschen hingearbeitet hatten.
Draußen war es kalt.
Die Halle war still.
Ursus 2 stand fertig vor ihrem Team.
Nicht mehr als Zeichnung.
Nicht mehr als 3D-Modell.
Nicht mehr als auseinandergetrennter Rumpf.
Sondern als Schiff.
Langsam wurde sie ins Wasser bewegt.
Und mit ihr kam die Frage, die nach einem solchen Umbau niemand vollständig verdrängen kann:
Wird sie richtig im Wasser liegen?
Ist alles dicht?
Stimmen Theorie und Wirklichkeit diesmal überein?
Dann berührte der Rumpf das Wasser. Sekunden vergingen. Und schließlich kam die Gewissheit. Sie lag gerade. Stabil. Dicht. Keine böse überraschung.
Nach zwei Jahren intensiver Werftarbeit schwamm Ursus wieder.
Am folgenden Tag, dem 10. Januar 2025, wurde sie vom Eigentümer getauft und endgültig zu Wasser gelassen. Diesmal war es kein Test. Ursus 2 war geboren. Der Morgen der Wahrheit Doch eine Yacht beweist sich nicht in einer Werfthalle. Sie beweist sich auf See. Am 7. Februar 2025 begann die erste Probefahrt.
Nach all den Erfahrungen mit der ursprünglichen Ursus musste dieser Moment besonders sein. Denn nun würde sich zeigen, ob die jahrelange Arbeit tatsächlich das geschaffen hatte, was ursprünglich einmal versprochen worden war. Leinen los.
Langsam setzte sich Ursus 2 in Bewegung. Die neuen Pods reagierten. Sanft. Präzise. Kraftvoll. Beschleunigen. Drehen. Stoppen. Gegensteuern. Manöver für Manöver wich die Anspannung. Das Verhalten des Schiffes hatte kaum noch etwas mit der alten Ursus gemeinsam. Nach Stunden auf dem IJsselmeer kehrte die Yacht kontrolliert nach Urk zurück. Die Leinen wurden festgemacht. Die Maschinen verstummten. Die erste Probefahrt war erfolgreich.
Zurück nach Mallorca
Es folgten weitere Monate voller Tests, Optimierungen, Dokumentation und Bürokratie. Denn Ursus 2 war inzwischen auch rechtlich in einer anderen Welt angekommen. Während Ursus 1 mit 23,89 Metern noch unter der 24-Meter-Grenze gelegen hatte, überschritt Ursus 2 die 30-Meter-Marke. Neue Anforderungen an Flagge, Versicherung, IMO-Nummer, Rufzeichen, MMSI und internationale Vorschriften kamen hinzu. Schließlich musste noch eine letzte wichtige Entscheidung getroffen werden.
Sollte Ursus 2 auf eigenem Kiel nach Mallorca fahren?
Oder sollte sie transportiert werden?
Die Entscheidung fiel auf den Transport.
Am 3. Dezember 2025 wurde Ursus 2 schließlich in Alcúdia entladen. Wegen des Wetters verlief selbst die letzte Etappe nach Palma nicht wie eine gemütliche Siegesfahrt. Gegenwind und unangenehme See zwangen die Crew zu einer anderen Route.
Um 23:30 Uhr waren die Leinen fest.
Motoren aus.
Stille.
Ursus war wieder auf Mallorca.
Diesmal jedoch als ein anderes Schiff.
Zweimal geboren
Zwischen der Kiellegung im August 2013 und der Ankunft von Ursus 2 auf Mallorca im Dezember 2025 liegen mehr als zwölf Jahre.
Jahre voller Hoffnungen und Fehlentscheidungen.
Werftinsolvenz.
Technische Probleme.
Unzählige Umbauten.
Eine erste Yacht, die ihre versprochene Leistung nie wirklich erreichte.
Ein katastrophaler Ausfall beider Antriebe.
COVID.
Jahre an Land.
Und schließlich die vielleicht ungewöhnlichste Entscheidung von allen: Nicht aufzugeben.
Deshalb ist die Geschichte der Ursus mehr als die Geschichte eines Yacht-Refits. Sie zeigt, wie weit Vision und Realität im Yachtbau auseinanderliegen können. Sie zeigt, wie teuer fehlende technische Gesamtverantwortung werden kann. Und sie zeigt, warum Planung, Erfahrung, Kommunikation und Vertrauen bei einem Projekt dieser Größenordnung mindestens ebenso wichtig sind wie Stahl und Maschinen. Vor allem aber ist es eine Geschichte über Menschen.
über Eigentümer, die trotz aller Rückschläge an ihrer Vision festhielten. über Ingenieure, Werften, Techniker, Designer und Handwerker, die aus einem beinahe gescheiterten Projekt ein neues Schiff machten.
Und über ein Team, das irgendwann vor einer Yacht stand, die es in dieser Form ohne all die Rückschläge vermutlich niemals gegeben hätte.
Am Ende des zugrunde liegenden Berichts steht deshalb nicht die Technik im Mittelpunkt, sondern Dankbarkeit: für das gemeinsam Erlebte, für gewachsenes Vertrauen und für den Stolz darauf, gemeinsam etwas Bedeutendes geschaffen zu haben.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Geschichte von Ursus.
Sie wurde 2013 auf Kiel gelegt.
Aber geboren wurde sie zweimal.
Einmal als Traum.
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Und einmal aus der Entscheidung, diesen Traum nicht aufzugeben.
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Eric P. Stammel, Owners Rep. & Build Captain